P I K S Institut für angewandte Kybernetik und interdisziplinäre Systemforschung FriLLog
Leistungsprozesse
Simulative Diagnostik

Was ist Fabriksimulation ?

Unter Simulation wird verkürzt formuliert verstanden:

1. Die hinreichend genaue Abbildung eines überschaubaren Teils der realen Welt und seines Verhaltens (Prozessmodell), in diesem Fall die Fabrik, mit formalen und informationstechnischen Mitteln (Computer)

Modelliert werden können

  • Materialfluss
  • Logistik
  • Bestände
  • Materialnutzung
  • Maschineneinsatz / Technikeinsatz
  • Personaleinsatz
  • Zeitverhalten
  • Kosten.
2. Das Verstehen, Definieren und Anwenden von sinnvollen Regeln zur Veränderung von Parametern des Prozessmodels (Heurismen) und die möglichst vollständige Erfassung der Modellreaktion (Modellverhalten).

3. Entwicklung von zielorientierten Erkenntnissen aus dem so verursachten Prozessverhalten (Prozessverhaltenswissen) zur Verbesserung und/oder Veränderung der Heurismen.

4. Die Zielorientierung der Erkenntnisse beschäftigt sich mit betriebswirtschaftlichem Nutzen im Sinne einer wirtschaftlichen und menschengerechten Optimierung der

  • Leistungsprozesse
  • Logistikprozesse
  • Informationsprozesse
  • Ressourcennutzung.
Auf diese Weise ist jeder Teil eines Betriebes simulierbar. Die Güte der Simulationsergebnisse hängt letztlich von zwei Einflüssen ab:

I. Das genaue und möglichst umfassende Wissen des Modellierers über den Prozess

II. Die Beschaffung von wirklichkeitsgetreuen und dem Umfang des Prozessmodells entsprechenden hinreichenden Datenumfang zur Darstellung und Prüfung des Modellverhaltens parallel zum Verhalten der Realität.

Somit kann die Simulation als Fabrikgestaltungsprozess aufgefasst werden.